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Rhein- Neckar- Zeitung Heidelberg 11/11
„Bezwingender Spannungsbogen
Von den zahlreichen Bearbeitungen der Bach‘schen Goldberg Variationen hat sich in der Konzertpraxis vor allem Sitkovetskys Streichtriofaßung als lebensfähig erwiesen. Gerade der dreistimmige Streichersatz scheint für die vielgestaltige Polyphonie des Werkes besonders gut geeignet. Zu den wichtigsten Anwälten dieser Version gehörte das Gaede Trio, dessen Platteneinspielung noch heute Referenzrang beanspruchen darf. Nach dem Ausscheiden von Ensemblegründer Daniel Gaede firmiert die Formation seit 2006 als Streichtrio Berlin: Thomas Selditz spielt jetzt Violine statt Viola, Felix Schwartz ist neuer Bratscher, Cellist bleibt Andreas Greger.
Obwohl Gaede als prägende Persönlichkeit des Ensembles natürlich nicht leicht zu ersetzen war, ist der Besetzungswechsel überzeugend gelungen. Diesen Eindruck jedenfalls gewann man beim jetzigen Konzert der Gesellschaft der Musik- und Kunstfreunde Heidelberg in der Alten Aula der Universität, wo die drei Berliner mit ihrem „Goldberg” - Paradestück auf große Begeisterung stießen.
Bewahrt hat sich das Ensemble vor allem seine unbestechliche Klarheit und völlig uneitle Seriosität bei der Durchdringung der gewaltigen Variationenreihe, die an diesem Abend zu keinem Zeitpunkt als Vehikel für interpretatorische Selbstgefälligkeiten oder gar Maniriertheiten herhalten musste. Historisierende wie romantisierende überakzentuierungenblieben hier gleichermaßen außen vor; stattdessen herrschte der Geist einer auf Ebenmaß und Balance bedachten Klassizität.
Die sehr individuellen Charaktere der einzelnen Variationen wurden mit ebenso kultiviertem wie vitalem Feinschliff zum Leben erweckt und dabei dramaturgisch stets souverän in eine große Gesamtform eingebunden. So ergab sich über fast 90 Minuten hinweg ein bezwingender musikalischer Spannungsbogen. Am schönsten vermittelten die Berliner in ihrer facettenreichen „sprechenden” Darbietung jene schier philosophisch anmutende heitere Gelassenheit, für die der Komponist selbst immer wieder das so überaus treffende Wort von der „Gemüthsergötzung” wählte.”

Der Tagesspiegel Berlin 09/11
„Delikate französische Kammermusik, dargeboten als höchst geistreiche Unterhaltung von vier heißherzigen Künstlerpersönlichkeiten." (Frederik Hanssen) Tagesspiegel Berlin 18.9.11

Der Neue Merker Opernmagazin Wien 08/11
„Das ist ein Sound! So ein edler Streicherklang ist absolut becircend (kein „drahtiges” Gestreiche, wie man es bedauerlicherweise oftmals zu hören bekommt). Thomas Selditz spielt sein Violine wie ein junger Gott, ebenso beglückend der amerikanische Pianist David Lively, der dem Trio ein kongenialer Partner ist. Dazu bestens harmonieren die beiden Kollegen: Viola- Felix Schwartz und Cello- Andreas Greger. Ein Idealklang also, den die 4 Musiker den französischen Klavier- Quartetten angedeihen lassen. Noch nie hat mich - Freund der großen Oper und großen Symphonik- Kammermusik so „angemacht”.Dorothea Zweipfennig ”

Ensemble Magazin 08/11
„Die französische Kammermusik aus den dreißigern und vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts ist vielseitig, farbenreich und ungewöhnlich. Dabei löst sie sich ganz bewusst und in vielen Fällen auch extrem konsequent von den Strömungen der Neuen Musik dieser zeit. Von der breühmten Groupe des Six ist bei diesem Streichtrio- Konvolut nur Darius Milhaud vertreten. Auch wenn Andre Jolivet, Albert Roussel und Jean Francaix dieser losen Gruppe durchaus nahe standen, behaupten sie doch jeder für sich eingen Stile und Verfahrensweisen. Mit viel Schmelz wirdmet sich das Streichtrio Berlin, das 2006 aus dem 1991 gegründeten Gaede trio hervorgegangen was, etwa der Suite für Streichtrio von Andre Jolivet, die zwas alte Formen bemüht, sonst aber alles andere als barock daher kommt. Die von Jolivet gern angewandte "magische Beschwörung" wird in den beiden zentralen Arias dieses Werkes fast beklemmend intensiv. Großartig agiert der Primgeiger Thomas Selditz in den Solopassagen der Fugue en Rondeau. Wie anders klingt dagegen der gut gelaunte, musiziertfreudige Stil Milhauds in seinem Streichtrio op.274. Auch dessen Sätze sind an barocke Formmodelle angelehnt, aber mit weniger als drei Minuten Spieldauer knapp. Bewundernswert ist die Leichtigkeit und Frische, mit der sich das Streichtrio Berlin diesem unterhaltsamen Werk und später dem witzig- grotesken Streichtrio von Jean Francaix widmet. Roussels trio a-moll op.58 klingt dagegen vergrüberlter. Ernst Hoffmann „

Tauber Zeitung 07/11
„Mit ansteckender Frische und Musizierlaune serviert das Streichtrio Berlin eingangs die (Beethoven) Serenade, um dann nach der Pause im Trio Es- Dur zu ganz großer Form aufzulaufen: Schon der kraftvolle Eingangssatz bot mit seinen rythmischen Pintierungen ein Fest für den Kammermusikfreund, das motivisch konzentrierte Andante, ein wundervoll gesangreiches Adagio und das fulminante Finale waren weitere Höhepunkte dieser Klassevorstellung!„

Welt online 06/11
„sie spielen diese quertreibend unterhaltenden Stücke mit sehr viel Esprit und Eloquenz„

Frankfurter Neue Presse 05/11
„Die Lust am Streichtrio Das Streichtrio steht immer ein wenig im Schatten des populäreren Streichquartetts. Wie reizvoll das Klangfarbenspiel in Dreierkonstellation sein kann, demonstriert das Streichtrio Berlin mit seiner neuen Aufnahme von fünf Werken dieser Gattung aus der Zeit des französischen Neoklassizismus. Die Stücke von Andre Jolivet, Darius Milhaud, Albert Roussel und Jean Francaix aus den 30er und 40er Jahren sind mal spritzig, mal melancholisch, mal leidenschaftlich, mal übermütig. Und dank des Esprits, mit dem die Berliner zu Werke gehen, spürt man stets die unbändige Lust am Spielerischen.„

Villingen/ Südkurier 05/11
„Wer nicht dabei war, hat etwas versäumt: Das Streichtrio Berlin glänzte im Franziskaner Konzerthaus ausdrucksstark und technisch perfekt... Das Streichtrio Berlin überzeugte die Zuhörerschar durch sein einfühlsames, ausdrucksstarkes und technisch vollkommenes Spiel, das aufhorchen ließ und deutlich machte, dass die Veranstalter bestimmt nicht zu viel versprochen hatten, als sie die drei Musiker im Programmheft als „hundertprozentig eingespieltes Team, das sich blind versteht”, angepriesen hatten.”

Rheda Wiedenbrück 03/11
„Sie sind selten aber es gibt sie: Konzerte nach denen der Hörer meint, einige Zentimeter über dem Boden zu schweben, weil die Musik ihm derat Auftrieb verliehen hat. Derart erhebend war das Konzert des Streichtrios Berlin, das gemeinsam mit dem US-amerikanischen Pianisten David Lively das siebte Konzert der Reihe bestritt. Dass das Streichtrio Berlin ein exquisites Ensemble ist, hatten die Musiker bereits 2010 in Rheda bewiesen, als es noch unter dem Namen des ehemaligen Geigers Gaede auftrat. Erneut wurde die Perfektion des Zusammenspiels, dieses gemeinsame Atmen in jeder Phrase in Beethovens op.9/1 zum Ereignis...”

Kissinger Sommer/ Bad Kissingen 07/10
„... Das sind drei eminente Musiker, die ihr Hand- und Kunstwerk verstehen! ... Das frühe D- Dur Streichtrio von Serge Tanejew: Hier konnten Selditz, Schwartz und Greger nicht nur die gar nicht so einfache Ausbalancierung eines Streichtrios demonstrieren, sondern hier konnten sie sich als eminente Gestalter beweisen ...”

Göttinger Tageblatt 06/09
„‚Schlaflos‘ heißt das konzertante Stück, das Leslie Malton gemeinsam mit dem Gaede-Trio präsentiert. Das renommierte Trio spielte im Alten Rathaus hochvirtuos Auszüge aus den Goldberg-Variationen.”

Sächsische Zeitung 06/09
„... Kammermusik vom Feinsten. Thomas Selditz, Felix Schwarz und Andreas Greger hatten offensichtlich Freude an dem von ihnen gebotenen herrlichen Klang. Da stimmte unter- und miteinander einfach alles.”

Ludwigsburger Schlossfestspiele 03/09
„... Als wunderbar eingespieltes Ensemble präsentierte sich das Gaede Trio ... Die Spannung steigt zum Zerreißen, musikalische Abgründe tun sich auf: Dank eines über Jahre eingeübten Gleichklanges der Streicher”

Potsdamer Neueste Nachrichten 12/08
„... virtuoses Spiel in technischer Perfektion, gepaart mit einem hochentwickelten Sensus für musikalische Nuancen. ... Warum das Streichtrio generell eine Gattung kostbarer Kammermusik mit Seltenheitswert in den Konzertsälen ist, kann nach dem Hören des Beethovenschen Trios G-Dur op.9 Nr. 1 nur schwerlich erklärt werden. Sicher, Beethoven beschäftigte sich mit dieser diffizilen Gattung ausschließlich vor seinen genialischen Streichquartetten, doch hat er in dieser Minimalbestzung kaum weniger als einen musikalischen Kosmos umrissen. Den wiederum gestaltete das Trio mit aller Differenziertheit und Auskostung gegensätzlicher Stimmungsvarianten, kraftvoll, fast schon ruppig, im Adagio mit schönem Spannungsbogen, con brio musiziert im virtuosen Presto.”

Frankfurter Allgemeine Zeitung 06/08
„... Das berühmte ‚Forellen‘-Thema des vierten Satzes und seine fünf Variationen gestalteten die Musiker in einem schönheitstrunkenen Klangideal von suggestiver Intensität. Der Beifall war riesig.”

Darmstädter Echo 06/08
„... Bestechend klar arbeiteten die Interpreten den zart-melancholischen Beginn heraus. Den drei Streichern gelang ein sehr feiner und ausgewogener Klang, der sich besonders in den leisen Passagen durch große Ausdruckskraft auszeichnete.”

Oberösterreichische Zeitung Linz 04/08
„Das Berliner Gaede Trio besteht aus Thomas Selditz (Violine), Felix Schwartz (Viola) und Andreas Greger (Cello) – im Abendprogramm namentlich nicht genannt – und vertritt eine Gattung kostbarer Kammermusik, die im Konzertsaal zu Unrecht weniger gefragt ist. Das Dienstag-Konzert im Brucknerhaus war ein voller Erfolg. Jeder Musiker ist ausgezeichneter Solist, zusammen ergeben sie einen Klangkörper in vollkommener Harmonie. Sie gestalten das Programm vom Genre gehobener Hausmusik bis zu gipfelstürmerischer Virtuosität plastisch, lebendig und intensiv immer in Verbindung mit Klangkultur. Schuberts Streichtrio in B-Dur wirkt wie erfüllte Hausmusik. Dvoraks ‚Terzetto‘ offenbart das Musikantentum des Melodikers. Ernst von Dohnányi (1877–1960) überrascht in seiner C-Dur-Serenade aus 1903 mit geistreichen Sätzen, ohne dabei die Musiker zu vergessen. Die beliebten Miniaturen von Fritz Kreisler (1875–1962) haben nach den Höhenflügen des Belgiers Eugène Ysaèÿe (1858–1931) den Zuhörer wieder auf den Boden aus Wiener Walzerseligkeit und Charakterstücken zurückgeführt. Viel Beifall.”

Stuttgarter Zeitung 03/08
„Das hochklassig besetzte Streichtrio mit Thomas Selditz (Violine), Felix Schwartz (Viola) und Andreas Greger (Violoncello) zelebrierte geradezu sein Programm und unternahm mit dem aufmerksamen Publikum im ausverkauften Rathaussaal einen durchaus nicht alltäglichen Streifzug durch die kammermusikalisch besetzte Musik. Nicht alltäglich war das Gastspiel der Musiker zuallererst aufgrund ihrer musikalischen Präsenz, durch die sie ein erstaunlich breitgefächertes Repertoire unterschiedlichster dynamischer Ausdrucksformen fanden. Mal glitten die Bogen sanft über die Saiten, woraus sich herrlich filigrane Klänge entwickelten, mal setzte das Ensemble durch drängendes und forciertes Spiel, bei dem man Bedenken haben konnte, ob die Instrumente nicht Schaden nehmen, einen deutlichen Kontrapunkt. Sensationell war bei allen drei Musikern die technische Beherrschung ihres Instruments. Hoch virtuos und mit geballter Dynamik spielte das Trio groß auf. Nicht alltäglich war auch die Programmzusammenstellung dieses Abends. Warteten die Musiker mit Schuberts ‚Trio B-Dur‘ noch mit gefälligen, von der Romantik beherrschten Klängen auf, folgten mit den Streichertrios von Reger und Roussel zwei für den interessierten Zuhörer sehr viel schwerer fassbare Werke. Mit den von Chromatik durchsetzten und mit dem klassischen Harmonieverständnis nur unzureichend beschreibbaren Sätzen zeigte das Ensemble die Weiterentwicklung der Kammermusikwerke bis ins 20. Jahrhundert hinein auf. Beethovens ‚Trio G-Dur‘ bildete anschließend den krönenden Abschluss eines wahrhaft anspruchsvollen Konzertabends und vereinte nochmals den ganzen Reiz dieser kleinen Besetzung und der daraus entstehenden Mischung aus solistischer Virtuosität und kunstvollem Ensemblemusizieren.”

Trierischer Volksfreund 01/08
„... Womit sie glänzen konnten, war eine verblüffende Virtuosität.”

MZ Regensburg 12/07
„... In Beethovens op.9/3 stürzten sich die drei Musiker nach der langsamen Einleitung betont kraftvoll in den Allegro con brio Hauptsatz und ließen im tempramentvoll vorwärtseilenden Finale des Werks den Klang ihrer Instrumente fast in orchestrale Dimension wachsen. Anhaltender Beifall am Schluss für einen unterhaltsamen Abend und eine bewundernswerte Energieleistung der Ausführenden”

Aachener Zeitung 11/07
„Begeisternder Auftak: Das Gaede Trio beginnt die neue ‚Accordate‘ Reihe Auf die reine Streichtriobesetzung reduziert war das bisher völlig unbekannte Streichtrio ‚Le Chimay‘ des Belgiers Eugène Ysaèÿe , ein zusammenhängender Zyklus, der verschiedene Satzcharaktere vereinigt. Das ist stilistisch sehr heterogen und stellt spieltechnisch höchste Anforderungen. Das Gaede Trio meistert diese heikle Aufgabe souverän, traumhaft sicher im Zusammenspiel und mit intensiver Tongebung. Zu einem reinen und ungetrübten Hörgenuss geriet die Wiedergabe von Franz Schuberts Forellenquintett. Was die fünf Musiker hier an feinsten und differenziertesten Klängen zauberten, das war begeisternd!”

Frankfurter Allgemeine Zeitung 04/07
„Mit seinem markanten Kopfmotiv stürzt Mozarts Klavierquartett g-Moll KV 478 gleich so auf die Bühne wie im klassischen Drama der Bote mit der Schreckensnachricht. In herbem Ton, in der dem Gewicht der Komposition angemessenen Klangfälle, vor allem aber in exzellenter Balance war das mit dem Gaede-Trio und dem österreichischen Pianisten Markus Schirmer ein denkbar packender Einstieg für den Kammermusikabend der Frankfurter Museums-Gesellschaft im Mozart-Saal der Alten Oper. Mit seinem angenehm trockenen, klaren und doch sehr gefühlvollen Spiel fügte sich Schirmer dazu dem gewachsenen Gleichklang des Streichtrios optimal bei, hoch differenziert im Andante, spielerisch, leichtfüßig, mit Witz und Charme im Final-Rondo. Ihm eine Pause gewährend, setzten sich Thomas Selditz (Violine), Felix Schwartz (Viola) und Andreas Greger (Cello) mit der Serenade C-Dur für Streichtrio op. 10 von Ernst von Dohnányi dann leidenschaftlich für eine Rarität ein. Dvoráks Klavierquartett Es-Dur op. 87 war der Höhepunkt: kontrastreich verstärkt in den bald kämpferischen, bald versöhnlichen Gesten, den süffigen Lyrismen und quasi orchestralen Kulminationen. Bekam das Lento assoziativ einen vornehmen türkisen Jade-Schimmer, so fühlte man sich, dank des suggestiven Vortrags, mit dem Grazioso-Scherzo nicht minder genussvoll ins Wiener Kaffeehaus versetzt: Sahne- und Kakaogeschmack inklusive. Das Larghetto aus Mozarts zweitem Klavierquartett Es-Dur KV 493 schlug den Bogen zurück zum Beginn.”

Frankfurter Rundschau 04/07
„Im jüngsten Museums-Kammerkonzert im Mozartsaal der Alten Oper Frankfurt gab es keine Minus-, sondern nur Plus-Erfahrungen. Denn das Gaede Trio (1991 gegründet) zeigte sich nicht nur wunderbar autark mit Ernst von Dohnányis C-Dur-Streicherserenade opus 10 von 1902, sondern, bereichert um den Pianisten Markus Schirmer, bei einschlägigen Klavierquartetten von Mozart (g-moll KV 478) und Dvorák (Es-Dur op. 87) in interessanter und reibungsvoller Konstellation. Die drei Gaede-Musiker spielten souverän und in jedem Detail lebenssprühend.”

Ostfriesen Zeitung 04/07
„Interessant wurde es mit dem Streichtrio ‚Le Chimay‘ von Eugène Ysaèÿe. Das Werk stellt höchste Anforderungen an die Musiker, keiner kommt leichter davon als der Nachbar. Mit der Eindringlichkeit, Sorgfalt und Kompetenz des Trios fesselte diese individuelle Mischung aus nostalgischem Rückblick und widerborstigem Modernismus. Das Trio C-Dur beschreibt Kammermusik, wie sie typisch für Jean Francaix ist: Immer geistreich, witzig, voller Esprit und schöner Einfälle, spiel-freudig und ungemein dankbar für Musiker und Publikum. Diese faszinierende Mischung aus Melancholie (ein wunderbar hingehauchtes Adagio) und mediterraner Leichtigkeit lag dem Trio. Es wurde intensiv souverän im Technischen und voller Identifikation gespielt.”

Basel/Liestal 03/07
Das „Gaede Trio” brillierte dann mit Eugène Ysaèÿe Streichtrio „Le Chimay”...

Bonner General Anzeiger 02/07
... Äußerst wohltuende und befriedigende Klänge... Bach „Goldberg- Variationen” im konzertanten Schaupiel „Schlaflos” mit Katja Riemann

Rheinische Post 04/06
... Facettenreichtum und versierte Spieltechnik zeigten sie mit der Streichtrio-Fassung von Bachs „Goldberg- Variationen”

Südkurier 03/06
Als Herzstück des Programmes sollte sich das Streichtrio a-moll op.77b von Reger herausstellen. In der Kunsthalle wurde sein Streichtrio zum Ereignis. Das „Gaede Trio” fand den Zugang in diesem viersätzigem Werk zwischen Spätestromantik und überkommener kompositorischer Schreibweise Einigung zu erzielen: Das Sostenuto mit schnellen Einschüben, explosionsartigen Akzenten und schwebendem Klang ganzheitlich erschließend. Im Larghetto strömte die Melodiekraft, gedankenschwer, in religiöser Beredsamkeit. Vor dem in der Nähe des Freitonalen verankerten Schlusssatzes jenes Scherzo, von dem man nicht glauben kann, dass es von Reger stammt, so rustikal nahm es sich durch „Gaedes” Kunstfertigkeit aus. Großer Beifall, Bravorufe, Blumen für die Künstler!